FahrtensegelnDie Berichte aus 2007 im Archiv |
Wer segelt wann, wo?
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Winter Törn Ijsselmeer-Wattenmeer vom 05.03.-11.03. 2012 |
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Mitte Februar, bei Temperaturen bis - 15°C, hatte ich noch arge Bedenken, ob mein Törn überhaupt stattfinden würde. Auch in der Vergangenheit hatte mir Eisgang in dieser Jahreszeit, so manches mal einen Strich durch die Rechnung gemacht. Diesmal hatte ich Glück und meinem einwöchigen Kriesenmanagement-Seminar an Bord einer Segelyacht im Gezeitenrevier, stand nichts mehr im Wege. Schwerpunkt war die Vermittlung spezieller Kenntnisse im Crewmanagement und die Bewältigung von Aufgaben in Kriesensituationen als Schiffsführer. Ich hatte mich auf einem Traditionssegler eingechartert, der nach klassischer Semannschaft gesegelt wurde. Es handelte sich um ein Lemsteraak mit LÜA von ca. 19Meter und einem gesamtgewicht von ca. 36 Tonnen. Klüver, Vorsegel und Großgaffelsegel werden traditionel Hand über Hand oder mit Winden gesetzt. Aus heutiger Sicht habe ich noch mehr Hochachtung für die Besatzungen alter Windjammer und den unvermeidlichen Strapazen an Bord. Wir segelten im Ijsselmeer sowie im Holländischen Wattenmeer mit seinen Gezeiten und fanden bei Temperaturen von 0°-7°C und Wind von 0-7 Bfd , die für uns optimalen Bedingungen vor. Neben Bordpsychologie, Bordmanagement, Verhalten bei Starkwind und Sturm, MOB Manövern, Wetterbeobachtungen und Nachtansteuerungen, brachten mir die vielen Manöver in den Schleusen, sowie an den Brücken und die abschließenden An- und Ablegemanöver in den Häfen dann auch eine neue Sicherheit im Umgang mit größeren Yachten. Man kann von uns Gelegenheitscharterern keine Perfektion im Umgang mit großen Hochseeyachten verlangen, aber die "Tricks der Profis" abzuschauen und dann ggf. zu übernehmen, kann in vielen Situationen sehr hilfreich sein. Veigt Hilger vom MTCC, unser Skipper und Ausbilder auf diesem Törn,
verstand es unsere Fehler zu erkennen und dann zu minimieren bzw. unsere
Schwächen mit seinem Know How in Stärken umzuwandeln. Der Umgang
mit Yachten dieser Größenordnung fällt mir seitdem deutlich
leichter. Rückblickend konnte jeder von uns wichtige Erkenntnisse für sich mit nach Hause nehmen und wird diese für seine weiteren Törns in eigener Regie nutzen können. Ich wünsche Euch allen eine schöne Segelsaison 2012 Carsten Siekmann |
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Berichte aus 2011... |
Amsterdam-Lemmer an einem Tag (Oktober) |
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Der geplante Törn sollte für einen schönen Abschluss der Segelsaison dienen und aus diesem Grund entschieden wir uns, das uns gut Bekannte Lemmer als Starthafen für unseren Trip zu wählen. Die Anfahrt mit dem Trailer war leider etwas aufregend, da wir abends um 23 Uhr losfahren wollten, jedoch die Lichtleiste unsere Abfahrt verhinderte. Wir hatten einfach kein Strom und ohne Beleuchtung wollten wir nicht die 300 km lange Strecke fahren. Nach viel Telefonieren hatten wir jedoch jemanden gefunden, der mit uns und einer Taschenlampe bewaffnet das Problem lösen konnte. Unser Ziel war es innerhalb von 1 Woche bis Amsterdam und zurück zu segeln, jedoch waren wir so motiviert, dass wir dies innerhalb von 14 Stunden schafften und nachts im Sixhaven in Amsterdam ankamen. Die Fahrt war sehr anstrengend, da wir Flaute hatten und die gesamte Strecke motoren mussten. Außerdem war es sehr schwer sich nicht die ganze Zeit von der beeindruckenden Kulisse ablenken zu lassen, die Amsterdam von der Wasserseite aus bietet. Nach einer Brückendurchfahrt und einer Schleuse hatten wir letztendlich unser Ziel erreicht und waren glücklich endlich angekommen zu sein. Den darauf folgenden Tag verbrachten wir in der pulsierenden Stadt und besuchten die ein oder andere Kneipe. Als wir am nächsten Morgen wieder frisch und munter waren, beschlossen wir den Rückweg anzutreten, da für die nächsten Tage sehr viel Wind angekündigt war und wir wussten, dass wir mit der steilen Welle Probleme bekommen könnten. Wir segelten gegen 11 Uhr am folgenden Tag los und hatten sogar Rückenwind mit 4 Bft. Unser Ziel war an diesem Tag Lelystad, das wir auch nach 4,5 Stunden erreichten. Ebenso verbrachten wir die Nacht dort und hofften, dass der angekündigte Starkwind erst in ein paar Tagen beginnen würde. Der dritte und leider auch letzte Segeltag begann sehr früh, um schnell nach Lemmer zu kommen. Der Himmel war zugezogen und der Wind wehte immer noch mit 4 Bft. aus der gleichen Richtung. Jedoch nahm er mit der Zeit immer mehr zu und die Wellen bauten sich immer höher auf, je weiter wir Richtung Lemmer segelten. Auf der Höhe von Urk beschloss ich die Fahrt nach Lemmer abzubrechen
und Urk anzusteuern, da der Wind auf 7 Bft. aufgefrischt hatte und die
Wellen uns immer wieder quer schlagen lassen haben. Ganz unerwartet kam ein deutscher Segler zu uns und fragte uns, ob bei uns alles in Ordnung wäre. Daraufhin schilderten wir ihm unsere Lage und er war sofort bereit uns mit seinem Auto nach Lemmer zu fahren, was wir auch dankend annahmen. Endlich hatten wir den Trailer und das Auto in Urk, um das Boot aus dem Wasser zu slippen. Jedoch gab es ein riesen Problem. Die Sliprampe war in Lee vom Hafenbecken und eine "Dümmerstrumwelle" stand direkt auf der Rampe. Dies verhinderte unsere Abfahrt noch ein weiteres Mal. Erst mitten in der Nacht, als ein Gewitter aufzog und wir die Ruhe vor dem Sturm nutzen konnten, erkannten wir unser Glück und slippten bei Dunkelheit, Regen und 5 Bft. das Boot aus dem Wasser.
Marcell Schliehe |
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Friesemeere im Sätsommer |
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Am Mittwoch, den 24. August 2011 starten wir, das Schiff auf dem Haken, mit dem Ziel Friesemeere/ Niederlande. Die Wettervorhersage läßt mäßiges Wetter erwarten, Schauer und Temperaturen deutlich unter 20°C, immerhin keine Sturmwarnung. Wir kranen in Heeg, professionell und sicher. In den folgenden Tagen sehen wir beschauliche holländische Städtchen mit liebevoll gestalteten Gärten, Häuschen und Wohnungen. Wir fahren durch die Grachten von Sneek, legen an um einzukaufen und Eis zu essen. Wir treffen auf viele Brücken, die oft auch für uns allein geöffnet werden. Andere sind im Lauf der letzten Jahre durch Aquaducte ersetzt worden, schon toll über eine Autobahn zu segeln. Wir segeln auf den Seen und Wasserwegen des Prinzenhofes, manchmal lautlos und einsam wie in einer verwunschenen Welt, dann wieder bunt und lebendig. Besonders an den Wochenenden sind die Holländer auf dem Wasser unterwegs, feiern in den Städtchen oder fahren Regatta.Eine 20 m Skutzje-Regatta auf dem Sneeker Meer hat uns schon beeindruckt. Viele Häuser liegen am Wasser und haben einen eigenen Anleger. Beneidenswert! Gegen Ende der Reise ist Starkwind angesagt, sogar auf den Kanälen müssen die Segel unten bleiben. Wir fahren zurück nach Heeg. Schiff und Mannschaft sind wohlauf, die Gummistiefel wurden nicht gebraucht. Wir kommen sicher wieder.
Martina Schöppy |
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Nordsee ist Mordsee? |
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Die Entscheidung war schon letztes Jahr bei unserem Ostseetörn gefallen. Wir, das sind mein Freund der Doc und mein Segelkamerad der Architekt, der mit den zwei linken Händen, von denen er aber nichts weiß. Chartertermin war vom 13.07.-17.07.2011 ab Cuxhaven City Marina. Eine Dufour 36 sollte es sein. Leider schon sehr betagt wie sich später rausstellte. Doch vorher gab es schlechte Nachrichten. Mein Doc fiel aus. Meine einzige
helfende Hand. Am Mittwoch dem 13.07. als wir uns endlich alle auf dem doch schon etwas
streng riechenden Schiffe häuslich eingerichtet hatten, hörten
wir den ersten Wetterberich vom DWD-Nördliche Winde 6, strichweise
7-8, vereinzelt Sturmböen, strichweise diesig, See bis 3 Meter. Wir machten Cuxhaven unssicher gingen gut essen und NICHT früh ins
Bett. Für den nächsten Tag hatten wir Hegoland geplant. Um 0930Uhr schmissen wir die Leinen los und liefen mit dem Strom gen
Hegoland.
Püktlich zum Festmachertrunk schlug auch das Wetter um. Es fing in Strömen an zu regnen und auch der Wind legte eine ordentliche Schippe drauf. Wir ließen das Ölzeug auf dem Weg zum Helgoländer Fährhaus gleich an. Ein Restaurant welches mir mein Vater kurz zuvor telef. empfohlen hatte. Wir hatten Knieper, das sind Taschenkrebse, eine Helgoländer Spezialität. Doch auch das tolle Essen konnte mich nicht ganz von der vorherschenden Wettersituation ablenken. Wir namen noch ein Bier in der"Bunten Kuh", der Inn Kneipe für Segler und gingen diesmal wirklich früh zu Bett. Nachts um 0300Uhr wurde ich von Sturm und Regen geweckt. Ich ging raus,
kontollierte die Festmacher und wollte nicht glauben was ich sah. Die
Dünung im Hafen war vergleichbar mit der Dünung Tags zuvor auf
See. Auch mein Handy gab mir Wetterdaten die ich nicht lesen wollte. Meine Worte den offiziellen Herren gegenüber lauteten wie folgt: " Ihr macht wohl Witze. Das da draußen sind 8-9 bei 3-4 Meter Brandungswellen gegen die Hafeneinfahrt bei null Sicht, oder sehe ich das falsch?" Antwort:" Nö, stimmt schon aber wird irgendwann besser. Und nach der ersten Meile gegenan könnt Ihr dann ja links abbiegen, dann wird's ruhiger". Hinzu kam, daß wir unter Zeitdruck waren, der Umstand für
die meisten Unfälle auf See. Glücklich und zufrieden über das Erreichte traten wir gegen
1500Uhr die Heimreise an. Carsten Siekmann |
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Ostern auf dem Ijsselmeer 2011 |
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Die Entscheidung für den Segeltörn 2011 das Ijsselmeer zu wählen
ist uns nicht schwer gefallen, da wir letzes Jahr schon dort gesegelt
sind und die Neptun 20 genau wusste, wo sie hinmöchte. Geplant war
eine Überfahrt von Lemmer nach Enkhuizen und anschließend weiter
nach Hoorn. Jedoch machte der Wind uns dieses Jahr ein Strich durch die
Rechnung. Während am Dümmer ein schöner Wind mit 3-4 Bft
wehte, ließ der Wind auf dem Ijsselmeer auf sich warten. |
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In Enkhuizen angekommen erkundeten wir die alte Innenstadt und versorgten uns mit den neusten Wetterdaten, die nicht ganz unseren Erwartungen entsprachen. Aus diesem Grund entschlossen wir uns Hoorn nicht mehr anzusteuern und uns am darauffolgenden Tag Lemmer als nächstes Ziel zu setzen. Wir segelten morgens los und der Wind mit 1 Bft war auch nicht der beste, bis wir wieder auf der Mitte waren, wo wir konstante 3 Bft hatten. Abends angekommen, wollten wir das Nachtleben vom Lemmer erkunden, was uns auch super gelungen ist. Den letzen Tag verbrauchten wir mit Kopfschmerzen, vor Anker, am Strand
von Lemmer in der Sonne, da gar kein Wind mehr wehte. Marcell Schliehe |
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Berichte aus 2010... |
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Revier für Ruhesuchende |
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Zwei P-Boote an einem Tag ins Wasser bringen. Das hat Otto Ehlert lange
nicht mehr erlebt. Der kleine Mann in blauer Latzhose und Schirmmütze
auf dem Kopf ist Hafenmeister des Seglervereins Wieck auf dem Darß.
Kurz nachdem wir mit unserer "Lübecker Deern" vorgefahren
sind, biegt schon der nächste Kombi samt Trailer um die Ecke. Es
ist Gerd aus Duisburg. Er will mit seinem P-Boot aus den fünfziger
Jahren 14 Tage lang die Vorpommersche Boddenlandschaft vom Wasser aus
entdecken. Genau wie wir.
Wer die lang gestreckte Boddenkette befahren will, braucht eine zuverlässige
Seekarte oder GPS-Navigation. Denn die Gewässer sind überwiegend
sehr flach und es gibt lange und enge Fahrrinnen zu überwinden. Teilweise
sind auch Wasserflächen gesperrt, die zum Nationalpark Vorpommersche
Boddenlandschaft gehören. Der Wind frischt in diesem Revier mitunter
stark auf. Dadurch entstehen Seegang und starke Strömungen in den
engen Fahrwassern. Hier empfiehlt sich ein zuverlässiger Benzin-
oder Dieselmotor. Ein Muss gerade für Segler, die sonst nur Flautenschieber
oder Elektromotor an Bord haben. Zusätzliche Sicherheit bietet die
komplette Betonnung des Fahrwassers. Auch sind fast alle Häfen mit
einer Befeuerung versehen.
Bruno Hilbig (P 1307), Lars Kraft |
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IJsselmeer 2010 |
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Nach dem Super-Törn im vergangenen Jahr wollten die "Trois Rois" erneut in See stechen. Gleich vorab: Diesmal war das Wetter bei weitem nicht so genial und "het weersverwachting" erstickte jede Hoffnung im Keim. Bei 7 - 8 Windstärken und Dauerregen mit gelegentlichen Hageleinlagen entschieden wir uns, auf den Friese Meeren zu bleiben. Zunächst ging es über die schon bekannte Route unter Motor nach Heek, am nächsten Tag wenigstens teilweise unter Segeln nach Bolsward. Dort hielten wir dann zur besten Rush-Hour an der Klappbrücke den Autobahnverkehr auf - aber anders kamen wir einfach nicht in diesen schnuckeligen Hafen. |
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Nach einem ausgedehnten Katerfrühstück am nächsten Morgen dann das ganze noch mal retour - "Snell, snell!" klang es von hoch oben und mit Hebelauf'mTisch düsten wir in Richtung Woudsend, wobei wir immer mal wieder die Fock rausrollten, um mit deutlich jenseits der 7 kn über die Kanäle zu rauschen. Der legendäre Coffeeshop "Aquarius" in Sneek muss leider noch auf uns warten, aber auf den engen Kanälen zwischen lauter motorisierten Containern wollten wir die Beneteau 31 dann doch nicht durch die Stadt bugsieren. Am letzten Tag ballerte es dann noch so richtig, aber wir haben MIKA sicher wieder zum Liegeplatz nach Lemmer gebracht und freuen uns auf den nächsten Törn! Aber: Hat jemand Tipps für's Mittelmeer?! ;-) Jan Strickmann |
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Der Sommerurlaub 2010 ist Geschichte... |
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... doch die schönen Erinnerungen daran verblassen nur langsam. Unser erstes Ziel war die Internationale Deutsche Meisterschaft der O-Jollen
auf dem Zwischenahner Meer. Nächstes Jahr wird wieder gechartert, das ist sicher. Die Siekmann`s aus Bünde
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Sophie und drei Könige |
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Oktober: Die Tage werden kürzer, Stegabbau und Herbstfest rücken
näher, die Boote freuen sich aufs Winterlager
wer geht
da noch zum Segeln?! In Holland?! Auf dem Ijsselmeer?! Brrr
Unser erstes Anlegemanöver vor der Spannenbrug ging dann auch noch herrlich daneben der Brückenwärter lacht wahrscheinlich heute noch Anyway, nach einigen weiteren Übungsmanövern hatten wir auch das im Griff und machten nach einem heftigen Schauer in Heek fest und einige Dosen Heineken leer. Am nächsten Morgen ging es bei Kaiserwetter und angenehmen 3 Bft. unter Segeln über De Fleuzen bei Stavoren raus aufs Ijsselmeer, wo wir drei wundervolle Tage bei meist sonnigem Wetter und perfektem Wind verbrachten und die Häfen und Kneipen von Medemblik und Hindeloopen unsicher machten, bevor wir uns dann vor der herannahenden Sturmfront wieder im Lemmer Stadthafen verkrochen haben. Ein königlicher Törn, finden die Trois Rois! |
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Ostseeinsel Hiddensee |
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Prima Wetter, immer reichlich Wind in den Segeln, selten auch zu viel - so erlebten wir die Gewässer um Hiddensee in diesem Jahr. Eigentlich das optimale Revier für unseren kleinen "Küstenkreuzer", auch wenn es ob der jedes Jahr größer werdenden Boote manchmal etwas komisch anmutet, mit einem Klassiker von 7,35 m Länge zu segeln. Schön, daß es dann noch den ein oder anderen (Holz-) Jollenkreuzer gibt, und so fanden wir an jedem Abend eine Lücke am Anleger zwischen Gleichgesinnten. Bei stürmischem Wetter hatten wir dann auch Gelegenheit, Seemannsgarn zu spinnen und spannende sowie manmal bedrohliche Erzählungen von einheimischen Seglern zu hören, über das Segeln in den Boddengewässern zu DDR-Zeiten und vieles mehr. Und sonst? Natürlich baden satt, reiten, Insel erkunden, Geburtstag feiern, grillen ...
Die Schöppys |
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Fahrtensegeln 2008... |
Türkei... zum Zweiten! |
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Törnbericht vom 27.09.08 bis 04.10.08 |
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Wieder einmal Stress für die arme Ute, hatte Sie doch erst letztes
Jahr Ihren Koffer einige Tage später bekommen, da er einfach nicht
auf dem Gepäckband auftaucht war. Nach einigem Hin und her traf Ute
dann aber doch noch am späten Abend in Fethiye ein, so dass die Crew
dann komplett war und sich getrennt von uns auf den Weg nach Bodrum machen
konnte. Wir wollten uns dann in der zweiten Woche irgendwo zwischen Marmaris
und Bodrum treffen. |
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Unser erstes Ziel war eine Bucht in der Nähe von Gemiler Adasi in ca. 15 Sm Entfernung, die uns eigentlich als Wespenbucht in Erinnerung war. Doch diesmal wurden wir weitgehend von den Tierchen verschont. Wie immer vor Buganker mit zwei Festmachern zum Land. Baden und relaxen war angesagt, mussten wir doch testen, ob sich das Wasser auch nach 26° anfühlt, wie uns unsere Bordinstrumente glauben machen wollten. Ich kann versichern, dass niemand von uns bibbern musste. Mit uns lag zunächst nur noch eine weitere Yacht in der Bucht, die mit Langzeitseglern besetzt war. |
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Später kamen jedoch noch drei weitere Yachten dazu. Platz war ja
genug da. Später haben wir dann unsere, von zuhause mitgebrachten,
Steaks gebraten und den türkischen Rotwein getestet. |
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danach baden und schnorcheln in kristallklarem Wasser. Heikes Nudelauflauf
am Abend ließ dann auch keine Wünsche mehr offen. |
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Um 06:30 h morgens legten wir zur immerhin rd. 35 SM langen Strecke ab und fuhren nonstop bis zur ECE Saray Marina in Fethiye, wo wir gegen 17:00 h ankamen. Ausgerechnet heute war hier ein Andrang an Yachten, wie ich ihn zuvor noch nicht erlebt hatte. Rund zehn weitere Yachten warteten wie wir auf die Zuweisung eines Liegeplatzes, die eine Jokerboot Crew der Marina vornimmt und was entsprechend lange dauern sollte. Nach einem Funkspruch mit der Marinaleitung und Hinweis auf unseren Verletzten durften wir vorab an der Tankstelle festmachen, dort wollte man uns schnellstens weiterhelfen. |
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Kaum dort angekommen schickte man uns einen Krankenwagen, der Hans dann
mit Blaulicht ins Krankernhaus brachte. Ärztlich versorgt, mit entsprechenden
Medikamenten, konnte ich Ihn dann nach einer Stunde wieder mit in die
Marina und auf's Schiff nehmen. Danach war uns allen wohler und es wurde
noch ein schöner Abend im Marina- Restaurant MOD. Claus Hesse |
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Fischland, Darß, Zingst und Rügen |
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Auch in diesem Jahr waren wir mit unserer HD 750 "Anemos" wieder in den uns mittlerweile gut bekannten Gewässern unterwegs. Der Monat Juli stand uns dafür zur Verfügung; eine zwischenzeitliche Heimfahrt war eingeplant, die wir mit Hilfe des Wetterberichts in eine regnerischen Phase legten. Unser Schiff lag in dieser Zeit in unserem Ausgangshafen Barth. Insgesamt hatten wir sonst gutes Wetter, warm und Sonne satt, allerdings vorwiegend starken Wind, unter 5 Bft. wehte er selten. |
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Selbst bei wolkenlosem Himmel meldete der Seewetterbericht oft "5 Bft. mit Böen von 7 Bft.", die dann auch kurz und knapp hereinpfiffen, ohne dass man sie vorher auf dem Wasser erkennen konnte. An unseren nunmehr 20 Jahre alten Segeln ging das nicht spurlos vorbei: Ein kleiner Riss am Genua-Schothorn konnte noch mit Bordmitteln genäht werden, ein längerer Riss im Großsegel musste professionell repariert werden. |
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Das Segel riss auf dem Törn nach Wiek/Rügen und bescherte uns das wegen des Wochenendes erstens einen Hafentag und zweitens eine Busfahrt nach Sassnitz zu einem jungen Segelmacher, der die Reparatur erledigte, während wir uns eine Fischmahlzeit im Hafen schmecken ließen. Weil der Wind während der 2. Phase unserer Segelei, in der wir eigentlich rund Rügen und bis ins Stettiner Haff segeln wollten, ausschließlich aus östlichen Richtungen mit unverminderter Kraft wehte, blieben wir kurzerhand in den geschützteren |
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Gewässern. Eine stundenlange Bolzerei gegen harten Seegang wie im vergangenen Jahr wollten wir uns dieses Mal nicht antun. Aber auch so zählte die Logge am Schluss 285 Meilen. Weitere Vorkommnisse: In einer Hafenkneipe in Altefähr am Strelasund, gegenüber Stralsund, begegnete uns ein bekanntes Logo; ein altes H-Boot-Segel aus der Hand von Cornels Latsch war zu einer Terrassen-Windschutzbespannung umfunktioniert worden. Und, nur am Rande erwähnt: eine eingedrückte Buglaterne und ein im Hafen überbord gegangener Kapitän (stocknüchtern). Bunni und Erich Brinkmann PS: Neue Segel sind bestellt, Buglaterne ist repariert und der Kapitän inzwischen wieder trocken, manchmal trinkt er auch etwas. |
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Kurztrip nach Friesland/ Holland |
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Das Zeitfenster für unseren diesjährigen Sommertörn war
mit einer Woche knapp bemessen. Was liegt da näher, als nach langen
Jahren der Abwesenheit ein Besuch der Friesischen Meere im benachbarten
Holland? Gesagt, gekrant - Wir erreichen den kleinen Ort Balk in der Nähe
von Lemmer nach 4 Stunden Autofahrt.
Nächstes Reiseziel ist Heeg am Heeger Meer mit kurzem Aufenthalt
in Sneek. Wir treffen auf Kirmes und Disko-Musik, ein harter Kontrast. Die Schöppys |
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Hej, Sverige, wir kommen ! |
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Von Greifswald nach Kalmar und zurück - Ein dreiwöchiger Segeltörn
über Rügen, Bornholm, die Hanö-Bucht an der schwedischen
Südostküste bis nach Kalmar und Öland. |
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Wir wollten die Süd- und Ostküste Schwedens erkunden und träumten vom sanften Segeln in den Schärengärten von Karlskrona und anderen.Am nächsten Tag ging es über die Ryck durch die Klappbrücke bei Wieck in den Greifswalder Bodden und dann bei bis zu 5-6 bf. nach Sassnitz auf Rügen. Den alten Fährhafen kannten wir schon von einem früheren Segeltörn und hofften auf mehr Komfort bei den sanitären Anlagen. Unsere Hoffnung war vergebens, die Segler mussten die Toiletten der privaten Anbieter zu den "normalen" Geschäftszeiten nutzen und nach langem Fußweg "Vollwäsche" ordern (Toilette, Händewaschen, Dusche). Darüber hinaus war die in 2007 begonnene Erneuerung der Schwimmstege eingestellt worden, weil die Schweissnähte bereits nach zwei Wochen rosteten. Ein Ende des Streits der Stadt Sassnitz mit dem russischen Auftragnehmer ist nicht in Sicht. Segler können fast nur an der Aussenmole festmachen. |
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Am nächsten Tag wollten wir weiter nach Bornholm, blieben
aber bei kaltem, östlichen Wind mit 7 bf. im Hafen und unternahmen
bei sonnigem Wetter eine Fahrradtour nach Binz. Das Endspiel der Fußball-Europameisterschaft
verfolgten wir abends auf einer Bowlingbahn am Hafen, die extra für
diesen Abend dazu hergerichtet worden war. Bei der Überfahrt nach Rönne auf Bornholm (DK) zeigte sich unser Schiff bei 4-6 bf. auf Hoch-am-Wind-Kurs sehr seetüchtig und für seine Länge nicht langsam. |
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Allerdings funktionierte die Logge nicht, sodass wir die Fahrt über
Grund von 6-7 kn dem schiffseigenen oder unserem mobilen GPS entnehmen
mussten. Auf Bornholm legten wir einen weiteren Hafentag ein (ehrlich
gesagt: die Co-Skipperin forderte einen Strandtag!). Das war auch gut
so, denn der nächste Tag wurde anstrengend. |
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die Stadt mit ihrem gemütlichen Marktplatz und den historischen
Gebäuden, die großzügig und liebevoll restauriert worden
waren, zu erkunden. Leider hatte sich das Wetter als unbeständig
erwiesen, es war zu kühl, häufig bedeckt und legte nun einen
Regentag ein. |
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Wir wählten auch wegen des Wetters den sichersten und nicht den kürzesten Weg nach Karlskrona, konnten jedoch bei der Fahrt zwischen den vorgelagerten Schären einen guten Eindruck von der Schärenlandschaft gewinnen. In Karlskrona nahmen wir uns einen Tag Zeit, die Stadt zu erkunden und Schwedens größtes Marinemuseum mit drei Museumsschiffen und einem unterirdischen Gang zur Wrackbesichtigung auf einer Halbinsel der Stadt zu besuchen. |
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Bei ungünstiger Windrichtung , "gewohnter" Windstärke
und wechselnder Wellenrcihtung und -höhe setzten wir unseren Rückweg
fort. Angenehm überrascht waren wir von dem Hafen des Städtchens
Ahus in der westlichen Hanöbucht, der nach dem Passieren von Industrieanlagen
recht idyllisch in einer Flussmündung liegt und rechts und links
von den Gärten der Häuser gesäumt wird. (Antje Schmidt / Jürgen Ohrmann) |
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Otto und der türkische Halbmond..........geht das überhaupt.....? |
| habe ich mich gefragt, als Georg(Otto) und Inge Schenk sich nach einem Segeltörn auf der Avanti in der Türkei bei mir erkundigten. Es war noch Winter in Hüde, als diese Pläne reiften und wir im Internet nach den Flügen und einer passenden Woche Ausschau hielten. Im Juni sollte es losgehen und Inges Schwester Renate ,genannt "Tantchen", sollte mit von der Partie sein, musste aber, da Sie in Düsseldorf wohnt, nach Hüde "eingeflogen" werden, da wir die Reise von Hannover antreten wollten. Vorher gab es allerdings noch eine kleine Aufgabe zu erledigen. Die Avanti brauchte ein neues Dinghi, das ich von Deutschland aus mit in die Türkei nehmen wollte. Bei einem Bootzubehör Händler in Bremen wurde ich fündig und holte das Schlauchboot zusammen mit Otto einige Tage vorher dort ab. Obwohl 38 KG schwer, ging die Abwicklung mit Voranmeldung bei der Fluggesellschaft und am Flughafen problemlos über die Bühne....und das morgens um 05:00h!!! | ![]() |
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Um 11:10h landeten wir pünktlich in Dalaman und wurden von Aydin
unserem Busfahrer freudig begrüßt, der uns nach nur 25 Minuten
im Hafen von Göcek absetzte , wo wir von der EGG Crew herzlich begrüßt
wurden. Die Avanti wurde bereits für unsere Übernahme präpariert
und das neue Dinghi gleich ausgepackt und aufgeblasen damit wir es mit
auf Törn nehmen konnten. |
| Fethiye empfing uns in der warmen Abendsonne
und Otto und ich gingen auf die Suche nach einem Bankomat in der Stadt,
und nach einem bestimmten Restaurant, wo wir später Essen gehen wollten.
Der Inhaber empfing uns freundlich, bot uns gleich ein Getränk auf's
Haus an und zeigte uns die Speisekarte. Nach dem Deutschland Spiel, das
wir im Biergarten der ehemaligen Carpe Diem Restaurant in Marina schauten,
ließen wir uns die Köstlichkeiten dann servieren. Für den
nächsten Tag nahmen wir vom Fischmarkt noch ein Kilo Scampies mit die
wir in einer Bucht zum Abschluss des Törns noch grillen wollten. Zusammen
mit Baguette und Aioli ....sehr lecker. |
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So landeten wir am späten Freitagnachmittag wieder in der Skopea Marina unserem Ausgangshafen, und ließen den Törn bei einem Campari noch einmal Revue passieren, bevor es am nächsten Morgen nach Hannover zurück ging. Claus Hesse |
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